Armutsrisiko Merkel-Rente

Heute berichtet die BILD-Zeitung: Nur 0,25 % Rentensteigerung im Westen, durchschnittlich 3,15 Euro. Leider gilt auch für die Zukunft: Von der Merkel-Regierung haben Rentner nichts zu erwarten: Die Zahl der Riester-Verträge ist im Fallen begriffen – damit ist auch das zukünftige Rentenniveau in Gefahr. Doch die schwarz-gelbe Bundesregierung steuert nicht dagegen, sondern senkt noch die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, was eine Schwächung bedeutet.

Eine gute Rente für alle kommt nicht von allein. Politik muss den Mut für die richtigen Entscheidungen haben. Darum haben wir in unserem Rentenkonzept festgelegt, dass

  • wir Maßnahmen ergreifen, um das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung bis auf weiteres stabil zu halten;
  • die betriebliche Altersvorsorge ausgebaut wird als zusätzliche starke Säule im Rentensystem;
  • der gesetzliche Mindestlohn flächendeckend eingeführt wird. Denn gute Löhne bringen gute Renten.

Die Kritik in der BILD an stärker steigenden Beamten-Pensionen für Beamte ist nachvollziehbar, aber nicht gerechtfertigt. Denn die Systeme sind nicht vergleichbar. Langfristig wollen wir darum die Unterschiede ausgleichen, die Renten- zur Erwerbstätigenversicherung ausbauen.

Die Merkel-Regierung macht Politik nur für Wohlhabende, für normale Rentnerinnen und Rentner ist sie ein Armutsrisiko.

 

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