Dr. Matthias Bartke

Im Bundestag für Altona seit 2013.

Im Norden verwurzelt seit 1959.

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Mein Lebensweg

Seit 2013 vertrete ich Altona und die Elbvororte im Bundestag. Im Folgenden möchte ich Ihnen einen Einblick geben, was mich auf meinem Weg bewegt hat und was mich bis heute prägt.

Meinen Lebenslauf können Sie sich übrigens auch hier herunterladen:

1959 — 1978

Meine frühen Jahre

Als Hamburger Abgeordneter muss ich gleich mit einem Geständnis beginnen: Ich bin eigentlich Bremer! Dort wurde ich 1959 geboren. Aufgewachsen bin ich nebenan im wunderschönen „Künstlerdorf“ Fischerhude, übrigens einem der Lieblingsplätze von Helmut Schmidt!

Meine erste Kampagne startete ich als Sechsjähriger: 1965 hieß es erstmals: „Willy wählen!“

Mein Vater – ein treuer CDU-Wähler – hatte mir zum Spaß ein SPD-Schild an meine Seifenkiste gebastelt. Wenige Jahre später haben wir beide heiße politische Debatten geführt. Sie haben mich früh gelehrt: Ein gutes Argument überzeugt mehr als eine hohe Lautstärke.

1979 — 1987

Ausbildung und Studium

Nach meinem Abitur in Bremen ging es für mich 1979/80 zum Grundwehrdienst in Rotenburg an der Wümme. Die Zentrale Vergabestelle bescherte mir dann einen Studienplatz in München. Doch mich zog es schnell wieder in den Norden. Hamburg wurde meine Heimat.

1981 begann ich an der Universität Hamburg das Jura-Studium, das ich 1987 erfolgreich abschloss. Bei der Finanzierung meines Studiums half mir ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung, der ich mich bis heute eng verbunden fühle.

1988 — 2013

Berufliche Laufbahn

Mein erster Chef am IFSH: Egon Bahr
(Foto: Heike Huslage-Koch)

Nach kurzer Tätigkeit als Anwalt für Miet- und Arbeitsrecht in Altona erhielt ich 1987 eine Stelle als Referent und Pressesprecher am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH). Hier promovierte ich 1991 zum „Dr. jur.“ mit dem Thema: „Verteidigungsauftrag der Bundeswehr – eine verfassungsrechtliche Analyse“.

Diese Jahre waren besonders prägend für mich. Unter der Leitung von Egon Bahr erlebte das Institut eine Blütezeit. Er konnte große politische Persönlichkeiten wie Michail Gorbatschow zu einer Zeit nach Blankenese lotsen, als sich die Welt mit dem Ende des Kalten Krieges in atemberaubenden Tempo wandelte.

Nach meiner Promotion trat ich 1991 in den Dienst der Hamburgischen Sozialbehörde ein. In über 20 Jahren hatte ich verschiedene Leitungspositionen im Bereich der Arbeitsmarkt- und Behindertenpolitik inne. Nach dem Hamburger Regierungswechsel im Jahr 2011 wurde ich Büroleiter des damaligen Sozialsenators und heutigen Chefs der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele. Zuletzt habe ich die Rechtabteilung der Behörde geleitet.

Dieser Zeit verdanke ich einen breiten praktischen Erfahrungsschatz im Bereich der Arbeits- und Sozialpolitik. Das hilft mir nun als Abgeordneter und Ausschussvorsitzender für Arbeit und Soziales. Denn ein Gesetz, das wir im Bundestag in guter Absicht verabschieden, muss auch vor Ort durch die lokale Verwaltung vernünftig in die Praxis umgesetzt werden können. Nur dann funktioniert es für Sie als Bürgerin und Bürger.

seit 1978

Politische Arbeit

Seit 40 Jahren bin ich Mitglied der SPD. Sie ist meine politische Heimat, seit ich als junger Student in München-Schwabing mein rotes Parteibuch bekam. Seitdem engagiere ich mich in verschiedenen Ämtern und Funktionen für die sozialdemokratischen Werte Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit.

In den Achtziger Jahren war ich Mitglied der Altonaer Bezirksversammlung. Seitdem hatte ich bis zum Einzug in den Deutschen Bundestag kein öffentliches Mandat inne. Doch auch in dieser Zeit hat mir das politische Engagement viel Freude gemacht – ob als Vorsitzender meines SPD-Heimatdistrikts Altona-Nord, als Mitglied im Kreisvorstand der SPD Altona oder Initiator der AG Selbst Aktiv für SPD-Mitglieder mit Behinderungen in Hamburg.

Im Juni 2018 haben mich die Delegierten mit 91,3 Prozent zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Hamburg gewählt. Zusammen mit unserer Landesvorsitzenden Melanie Leonhard sowie Inka Damerau und Nils Weiland setze ich mich dafür ein, dass die „Hamburg-Partei“ SPD bei den kommenden Wahlen weit vorn bleibt, um die erfolgreiche Politik der letzten Jahre fortzusetzen.

Der Einsatz für eine starke SPD auf allen Ebenen ist mir ein Herzensanliegen. Denn auch wenn man in der SPD immer ein gewisses Maß an Leidensfähigkeit braucht: Eine fortschrittliche Politik, die den Frieden in Europa, den sozialen Ausgleich im Land und die Chance auf Teilhabe für alle in unserer Stadt fördert, die gibt es nur mit der SPD.

seit 2013

Bundestag

Seit dem 22. September 2013 bin ich Mitglied des Deutschen Bundestags und direkt gewählter Abgeordneter für Altona und die Elbvororte. Nachdem mein Vorgänger Olaf Scholz 2011 zum Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gewählt worden war, konnte ich bei der nächsten Bundestagswahl als neuer Direktkandidat der SPD den Wahlkreis mit 34,9 Prozent der Erststimmen gewinnen.

Zwischen 2013 und 2017 war ich Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie wie Rechtsausschuss des Bundestags. In meiner ersten Legislaturperiode konnte ich gleich an wichtigen Projekten wie der Einführung des Mindestlohns, der Rente nach 45 Beitragsjahren und der Einführung der Mietpreisbremse mitwirken. Von 2016 bis 2018 war ich zudem der Justiziar der SPD-Fraktion.

Bei der Bundestagswahl 2017 habe ich trotz des schlechten Gesamtergebnisses der SPD mein Direktmandat mit 28,9 Prozent der Stimmen verteidigt. Ich gehöre damit zu den wenigen SPD-Abgeordneten, die ihren Wahlkreis gewinnen konnten. Es freut mich umso mehr, dass ich seit März 2018 Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales bin. Der Ausschuss ist die thematische Herzkammer der SPD. Dort kann ich in zentraler Position weiter an der Umsetzung der politischen Ziele der SPD mitwirken.

Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

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Mehr Über mich

Sie möchten noch mehr über mich erfahren? Dann lesen Sie mit einem Klick meine Antworten auf den sogenannten „Proust’schen Fragebogen”. Darin erfahren Sie alles, was Sie schon immer über mich wissen wollten. Und vielleicht noch ein bisschen mehr.

Übrigens, der Fragebogen war ursprünglich ein Gesellschaftsspiel. Er ist gemeinhin benannt nach dem französischen Schiftsteller Marcel Proust. Der hat den Fragebogen zwar nicht erfunden, ihn in seinem Leben jedoch zweimal beantwortet.

Proust'scher Fragebogen

Wo möchtest Du leben?
Hier. Aber mit mehr Sonne!

Welche Fehler entschuldigst Du am ehesten?
Die der Jugend.

Deine liebsten Romanhelden?
Jakob der Lügner, Prinz Friedrich von Homburg.

Deine Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Friedrich Ebert, weil er auch gegen schlimmste Anfeindungen von Links- und Rechtsextremen immer seinen sozialdemokratisch gemäßigten Kurs beibehalten hat.

Deine Lieblingsheldinnen / -helden in der Wirklichkeit
Ärztinnen und Ärzte ohne Grenzen.

Dein Lieblingsmaler?
Mark Rothko.

Dein Lieblingsautor?
Jurek Becker.

Dein Lieblingsdichter?
Ernst Jandl.

Welche Eigenschaften schätzt Du bei einer Frau am meisten?
Klugheit und Begeisterungsfähigkeit. Und Humor.

Welche Eigenschaften schätzt Du bei einem Mann am meisten?
Klugheit und Begeisterungsfähigkeit. Und dass er sich selbst nicht so wichtig nimmt.

Deine Lieblingstugend?
Nicht aufzugeben.

Deine Lieblingsbeschäftigung?
Frühstücken.

Wer oder was hättest Du gerne sein mögen?
Fritz Walter nach dem 3:2 von Bern.

Dein Hauptcharakterzug?
Zuversicht.

Was schätzt Du bei Freunden am meisten?
Dass sie meine Freunde sind.

Dein größter Fehler?
Manchmal zu flapsig zu sein.

Was ist für Dich das vollkommene irdische Glück?
Ein Sommer-Strandspaziergang mit meiner Frau und meinem Sohn an der Ostsee und danach Erdbeeren mit Schlagsahne.

Dein Traum vom Glück?
Mit 90 noch immer eine glückliche Ehe zu führen.

Was ist für Dich das größte Unglück?
Der Tod von Liebsten.

Deine Lieblingsfarbe?
Rot.

Deine Lieblingsblume?
Sonnenblume.

Dein Lieblingsvogel?
Möwe.

Deine Heldin in der Geschichte?
Marlene Dietrich, weil sie im entscheidenden Moment richtig gehandelt und den Verlockungen des Bösen widerstanden hat.

Deine Lieblingsnamen?
Gaby und Lukas.

Was verabscheust Du am meisten?
Brutalität.

Welche geschichtlichen Gestalten verachtest Du am meisten?
Die Nazis.

Welche militärischen Taten bewunderst Du am meisten?
Die, die nicht stattgefunden haben.

Welche Reform bewunderst Du am meisten?
Die Gewaltenteilung.

Welche natürliche Gabe möchtest Du besitzen?
Musikalisch zu sein.

Wie möchtest Du gerne sterben?
Mit mir selbst im Reinen.

Deine gegenwärtige Geistesverfassung?
Hellwach.

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Meine Einkünfte

Die Diäten von Abgeordneten sind immer ein unpopuläres Thema. Den einen sind sie zu niedrig, den meisten zu hoch. Ich halte sie für angemessen.

Als Bundestagsabgeordneter erhalte ich nach Artikel 48 Absatz 3 des Grundgesetzes eine Entschädigung (umgangssprachlich: Diät), die die Unabhängigkeit der Abgeordneten sicherstellen soll. Sie orientiert sich an den Bezügen einfacher Bundesrichter mit ähnlich weitreichenden Entscheidungskompetenzen oder Bürgermeistern kleinerer Städte mit bis zu 100.000 Einwohnern. Darüber hinaus erhalte ich keine jährlichen Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Meine Diät ist – wie bei jeder Arbeitnehmerin und jedem Arbeitnehmer auch – voll einkommensteuerpflichtig.

Zusätzlich zu meiner Abgeordnetenentschädigung erhalte ich eine steuerfreie Kostenpauschale. Davon bestreite ich alle Ausgaben, die zur Ausübung meines Mandates anfallen: vom Wahlkreisbüro in Altona über mein WG-Zimmer in Berlin bis hin zum Büromaterial. Man kann sich die Kostenpauschale also grob als ausgezahlten Steuerfreibetrag vorstellen. Denn Kosten, die ich bei der Mandatstätigkeit habe, kann ich steuerlich nicht absetzen. Anfallende Mehrkosten muss ich also komplett aus eigener Tasche bestreiten.

Die genauen Sätze sind variabel. Sie können sie der Internetseite des Deutschen Bundestags entnehmen.

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meine engagements

Neben meinem Bundestagsmandat und der politischen Arbeit bleibt nicht viel Zeit. Daher unterstütze ich Organisationen wie den Sozialverband Deutschland (SoVD), ver.di, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Freunde der Schlumper, die Freunde der Kunsthalle, den Museumshafen Övelgönne und den Förderverein für das Kinderhospiz Sternenbrücke durch meine Mitgliedschaften.

Als Vorsitzender der Lebenshilfe Hamburg setze ich mich seit 2016 ehrenamtlich für mehr Teilhabe und weniger Ausgrenzung von Menschen mit geistigen Behinderungen ein.

Wussten Sie, dass fast zehn Prozent der Menschen in Deutschland eine schwere körperliche, geistige oder psychische Behinderung haben? Und dass die große Mehrheit ihre Behinderung erst nach Erreichen des Erwachsenenalters erlangt? Ihre Inklusion und Teilhabe geht uns alle an.

Barrierefreiheit made in Altona: Für die inklusive Mitte Altona wurde eigens ein innovatives Blindenleitsystem entwickelt, das die bauliche Beeinträchtigungen für Rollstuhlfahrer minimiert. Das ließ ich mir zusammen mit Jürgen Dusel, dem Bundesbeauftragten für Menschen mit Behinderung (hier links im Bild), ausführlich erklären.

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Aus dem nähkästchen

Im Wahlkreis unterwegs

Wenn es das Hamburger Wetter zulässt, setze ich mich auf meinen Motorroller oder mein Fahrrad, um zu meinen Wahlkreis-Terminen zu kommen. Kurze Wege sind ein großer Vorteil an einem städtischen Wahlkreis.

Freizeit in Altona

Am liebsten aber verbringe ich die freie Zeit mit meiner Frau und meinem Sohn, auf dem Balkon unserer Wohnung in Bahrenfeld, bei einem guten Essen mit Freunden nebenan in Ottensen, mit einem Spaziergang am Elbstrand oder bei Pommes im Museumshafen Oevelgönne.

FC St. Pauli

Seitdem ich seltener im Millerntor-Stadion bin, läuft es bei meinem FC Sankt Pauli wieder besser. Daher bleibe ich auch in der nächsten Saison also schweren Herzens zuhause, damit es vielleicht dann mit dem Hamburger Doppelaufstieg klappt.

Dr. Matthias Bartke

Für Altona im Bundestag.

Kontakt

Wahlkreisbüro Altona

Max-Brauer-Allee 20

22765 Hamburg

+49 40 27148730

matthias.bartke@bundestag.de

Parlamentsbüro

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 1

11011 Berlin

+49 30 227 77 150

matthias.bartke@bundestag.de