„Die in den Koalitionsverhandlungen vereinbarte Mietpreisbremse bei Neuvermietungen wird Hamburger Mieter entlasten!“

Die Mieten sind in Hamburg in den letzten fünf Jahren um 26 % gestiegen – so stark wie in keiner anderen deutschen Stadt. Die ersten Zwischenergebnisse der Arbeitsgruppe „Bauen, Verkehr, Infrastruktur“ in den Koalitionsverhandlungen sind deshalb für Hamburg von besonderer Bedeutung. Vereinbart wurde insbesondere eine Mietpreisbremse bei Neuvermietungen.

Der Altonaer Bundestagsabgeordnete Matthias Bartke sagte dazu: „Die SPD-Delegation hat bei den Koalitionsverhandlungen einen wichtigen Erfolg für Hamburger Mieter errungen. Wenn es zu einer Großen Koalition kommt, dürfen die Mieten künftig bei einer Neuvermietung nicht mehr als 10 % über die ortsübliche Miete steigen. Die rasanten Mietsteigerungen können damit wirksam gestoppt werden. Mietverträge mit 20 Euro pro Quadratmeter, wie es sie derzeit in Ottensen teilweise gibt, werden so künftig nicht mehr möglich sein.

Eine starke Entlastung werden die Mieter auch durch die geplante Neuregelung bei den Maklergebühren erfahren. Hier soll künftig das Prinzip gelten: Wer bestellt, der zahlt. Wenn Vermieter künftig einen Makler mit der Vermietung ihrer Wohnung beauftragen, so müssen sie diesen eben auch bezahlen.“

Matthias Bartke zieht ein vorläufiges Fazit: „Sollte es tatsächlich zu einer Großen Koalition kommen, so werden die Hamburger Mieter sicherlich zu den Gewinnern gehören.“

Comments are closed.