Die Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ hat nach zweijähriger Beratung am 27. März 2020 ihren Abschlussbericht übergeben.

Matthias Bartke:
„Die Kommission hat wichtige Vorschläge gemacht, wie das gesetzliche Rentensystem gestärkt und verlässlicher gemacht werden kann.

Das zentrale Ergebnis der Kommission ist, verbindliche Haltelinien für Rentenniveau und Beitragssatz über 2025 hinaus auch in Zukunft weiterzuführen. Diese wurden von der SPD entwickelt und in der Koalition durchgesetzt. Ihren Mechanismus zur verlängern empfiehlt die Kommission. Hierdurch lenken wir das Rentensystem in die richtige Bahn und geben Jung und Alt Klarheit und Sicherheit.

Dank zweier neuer sozialstaatlicher Bezugsgrößen im Rentenversicherungsbericht ist zudem garantiert, dass die Bundesregierung rechtzeitig Aussagen zur Weiterentwicklung des Rentensystems trifft. Anhand dieser Bezugsgrößen soll die Auskömmlichkeit der Rente in einem Abstand zur Grundsicherung neu gemessen werden. Zum anderen muss die Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen durch den Blick auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag sichergestellt werden. Notwendiger Reformbedarf wird so schneller deutlich.

Eine weitere Erhöhung der Altersgrenze ist für viele Beschäftigte nicht zumutbar. Deshalb ist es richtig, dass die SPD in diesem Punkt hart geblieben ist und es keine Empfehlung der Kommission gibt, die Regelaltersgrenze zu erhöhen.“

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