Solidarisch, gerecht, vernünftig: die Bürgerversicherung und unser Steuerkonzept

Den Privaten Krankenkassen (PKV) geht offenbar die Luft aus. Zu Recht. Denn immer weniger Menschen wollen drastisch steigende Prämien hinnehmen. Die PKV wird schon heute für viele zur Armutsfalle im Alter. Statt sich um solide Finanzen zu kümmern, will der PKV-Verband jetzt noch mehr Menschen in diese Armuts-Tarife anlocken und dazu die Einkommensgrenze absenken.

Wir sagen STOPP! Die echte Alternative heißt Bürgerversicherung:

  • Alle sind solidarisch versichert und haben echte Wahlfreiheit.
  • Alle bekommen die gleichen guten Leistungen.
  • Die Beiträge zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gerecht zu gleichen Teilen und nach der Höhe der Einkommen.
  • Auch bisher privat Versicherte können in einer Übergangszeit in das neue System wechseln.

Das ist gerecht, vernünftig und schützt vor Armut im Alter.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat unsere Steuerpläne nachgerechnet – und bestätigt: spürbar mehr müssen nur die obersten fünf Prozent der Spitzenverdiener zahlen. Das ist tragbar, denn wir brauchen das Geld für:

  • bessere Bildung;
  • mehr Investitionen in eine moderne Infrastruktur;
  • handlungsfähige Kommunen;

Diese Investitionen wollen wir ohne neue Schulden erreichen. Denn seit 2009 ist die gesamtstaatliche Verschuldung um rund 400 Milliarden Euro gestiegen.

Solidarisch, gerecht und vernünftig: so ist auch unser Steuerkonzept.

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