Thanksgiving und Black-Friday: Ein bisschen verrückt

Halli-Hallo!

Ich mal wieder. Dieses Mal möchte ich ein bisschen über meine Thanksgiving- und Black-Friday-Erlebnisse berichten.

TGIch hatte von Mittwoch bis Montag keine Schule aufgrund von Thanksgiving, was mich natürlich super traurig gemacht hat 😉 Thanksgiving, das amerikanische Ernte-Dank-Fest, wird hier ziemlich groß gefeiert. Es ist fast so wichtig wie Weihnachten. Wir haben es bei der Familie meiner Gastmutter verbracht. Es gab das typische Thanksgiving-Dinner: Truthahn, Kartoffeln, Soße etc. – Dinge, die ich von Weihnachten kenne. Wir haben schon um 14 Uhr gegessen, damit wir früh aufbrechen konnten für den Black-Friday. Um es zu erklären: Am Back-Friday haben die meisten Geschäfte ziemlich hoch reduzierte Artikel, weshalb die Amerikaner komplett durchdrehen. (Es gab auch schon häufiger mal Tote.)

SH2Es war also Donnerstag und mein Gastvater und meine Gasttante (16 Jahre alt, also mehr Schwester) sind um 16 Uhr am *Donnerstag* an dem Geschäft, für das wir ein paar gute Angebote rausgesucht hatten, angekommen. Hier in Omaha sind momentan minus Grade, weshalb wir ziemlich dick in Klamotten und Decken eingepackt waren. Das Geschäft öffnete allerdings erst um 6 Uhr an *Freitagmorgen*!!! Das hieß 14 Stunden warten – draußen! Wir waren die zweiten in der Schlange, die mit den Stunden immer länger wurde. Wir haben natürlich gefroren wie blöd, aber wir hatten zum Glück ein Zelt, das uns vor dem beißenden Wind beschützt hat. Wir waren in den Nachrichten und verschiedenen Internet- und Zeitungsartikeln.

SH3Es war verrückt! Als die Türen sich öffneten, sind alle einfach nur reingestürmt. Da war ich froh, meinen Gastvater dabei zu haben! Zum Schluss haben wir einen neuen Fernseher, 3 neue Sofas, 1 Handy, 1 I-Pad, 5 Ladekabel für unterwegs, 2 Musikanlagen und eine Waschmaschine + Trockner gekauft. Alles tatsächlich sehr günstig. (Hier geht’s zu einem Artikel, in dem ich erwähnt und zitiert wurde.)

WeihnachtsbaumMein Fazit ist trotzdem: Interessante Erfahrung, muss ich aber nicht noch einmal machen. Die Amis lieben Sales. Ob sie die Sachen brauchen oder nicht, sind sie im Sale, werden sie auch gekauft. Was ich dabei schade finde, dass Thanksgiving sehr kurz kommt, obwohl mir die Idee dahinter eigentlich sehr gut gefällt. Ich finde es eigentlich wichtig, dass man dankbar ist für die Dinge, die man hat. Das tut man meiner Meinung nach nämlich zu wenig. Aber die Augen waren auf den Black-Friday gerichtet.

Auch hier wird schon ordentlich auf Weihnachten eingestimmt. Der Weihnachtsbaum steht und die meisten Häuser sind auch schon mit Lichterketten verziert.

Einen guten Start in den Dezember wünsche ich Hamburg

Marlena

Christmas Tree

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