Mit dem Konjunkturpaket schnürt der Bund ein Rettungspaket auch für gemeinnützige Einrichtungen und Unternehmen. Ihnen stehen insgesamt eine Milliarde Euro als Kredite mit besonderen Haftungsfreistellungen zur Verfügung. Vorgesehen ist eine Haftungsfreistellung in Höhe von 80 Prozent durch den Bund und bis zu 20 Prozent durch die Länder. Die Kredite werden über die Landesförderbanken vergeben.

Matthias Bartke:

Mit dem neuen Sonderkreditprogramm helfen wir Jugendherbergen, Sozialkaufhäusern und vielen weiteren sozialen Einrichtungen. Im Gegensatz zu gewerblichen Unternehmen waren sie bislang aber vom Corona-Schutzschirm mit KfW-Krediten ausgeschlossen. Die Nichtberücksichtigung der gemeinnützigen Unternehmen bei dem KfW-Rettungsschirm war ein Fehler, den niemand wollte. Ich bin froh, dass wir das Problem nun gelöst haben. Auch gemeinnützigen Unternehmen können nun die dringend benötigten Kredite erhalten. Besonders freue ich mich, dass wir damit auch die großartige Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ in der Hamburger Speicherstadt retten können.

Die Rettung gemeinnütziger Unternehmen ist deswegen besonders wichtig, weil diese Unternehmen Geschäftsmodelle haben, die gesellschaftlich besonders erwünscht sind – deswegen sind sie ja gemeinnützig. Allerdings ist es ihnen untersagt, größere Rückstellungen zu bilden. Deswegen müssen wir uns jetzt schon Gedanken darüber machen, wie wir ihnen helfen können, diese Kredite am Ende wieder zurückzuzahlen.

Für Rückfragen: Dr. Matthias Bartke: matthias.bartke@bundestag.de | 040-27148730
Pressebilder: http://www.matthias-bartke.de/presse/

Download